für Timer Zeitschaltuhr Busch-Jäger Rolladen Creative | etc Axcent Carat Future Solo Impuls 92073rszq61853-Werkzeug & Schreibwaren

HOPPE Stoßgriff E5724 schräge Stütze L400 A300 incl. Bef. B1102 F69 Edelstahl | Schönes Aussehen
FAS97 Automatik-Scharnierseiten-Sicherung, weiß | Vorzüglich

Stopfhanf 30kg-Ballen Hanf Hanffasern Lehm | Hohe Qualität

Artikelzustand:
Neu: Neuer, unbenutzter und unbeschädigter Artikel in nicht geöffneter Originalverpackung (soweit eine ... Mehr zum Thema Zustand
Gangreserve:: bis zu 8 Stunden
Herstellungsland und -region: Deutschland Garantie:: 2 Jahre
Ausgewählte Suchfilter: Zeitschaltuhr Marke: Markenlos
Farbe:: hochweiss glänzend Herstellernummer: DM-Z50
Zeitschaltuhr Rolladen Timer für Busch-Jäger Impuls Solo Future Carat Axcent etc | Creative

für Timer Zeitschaltuhr Busch-Jäger Rolladen Creative | etc Axcent Carat Future Solo Impuls 92073rszq61853-Werkzeug & Schreibwaren

4 x tesamoll 55157 Reflektorfolie für Heizkörper | Elegante Form 8 x Alu Fenstergriff in Gold F4 abschließbar - Stiftlänge 30mm | Online Outlet Shop

Fensterdichtung für Kunststofffenster und Türen Lippendichtung R-1746 schwarz | Fuxin

ME220 EPDM-Folie Außen mit SelbstkleBesteeifen 100mm 0,75mm | Hat einen langen Ruf ToniTec® Türgriff Stoßgriff Set komplett schräge Ausführung ovale Rosatten 350mm | Verkauf

Rundmail 1 Sechskantschrauben DIN 931 8.8 schwarz M45x150 | Großartig 25x ISO 4014 Sechskantschrauben mit Schaft M 14 x 160. 10.9 blank | Sale
 
Liebe Leser und Leserinnen, 
 
Wir versuchen in diesem Rundbrief regelmäßig auf interessante Themen und Entwicklungen der Seniorenarbeit sowie auf gesellschaftspolitisch interessante Themen, hinzuweisen. Wir freuen uns über Rückmeldungen.
 
Karl-Heinz Pastoors

Vorsitzender Kreisseniorenrat
 10 Sechskantschrauben ISO 4014 8.8 schwarz M27x75 | Elegant und feierlich Wendeschalter KB-N16 16A AC-3 400V 7,5kW, Nr. 8730.0018 | Schöne Farbe

Einsamkeit – schon in frühen Jahren vorbeugen  
Werden die Menschen immer einsamer? Und schadet Einsamkeit der Gesundheit? Zumindest ersteres kann laut einer Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) für Deutschland verneint werden. Dass Einsamkeit krank machen kann, ist dagegen unbestritten: In Japan, Großbritannien, Dänemark und Australien wird Einsamkeit bereits als ein Problem für die öffentliche Gesundheit wahrgenommen – in Großbritannien wurde im vergangenen Jahr ein Ministerium für Einsamkeit eingerichtet. Auch in Deutschland sei es notwendig, vorbeugende Maßnahmen gegen Einsamkeit zu entwickeln, so die IW-Studie.  
Macht Einsamkeit krank?
Die aktuellen Auswertungen der IW-Studie zeigen, dass der Anteil der Menschen, die sich einsam fühlen, von 10,5 Prozent (2013) auf 9,5 Prozent im Jahr 2017 zurückgegangen ist. Dass Einsamkeit krank machen kann, ist dagegen unbestritten: So schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP, dass sich Zusammenhänge mit Bluthochdruck und anderen Risikofaktoren für HerzKreislauf-Erkrankungen, mit chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen sowie psychischen Erkrankungen und Demenz zeigten.   
 
Ältere leiden am häufigsten unter Einsamkeit
Datenbasis der IW-Studie war das Sozio-ökonomische Panel (SOEP), bei dem jährlich ca. 30.000 Personen in 15.000 Haushalten befragt werden. Im Jahr 2013 wurden erstmals auch Fragen zur Einsamkeit gestellt. Die Ergebnisse bestätigen die allgemeine Annahme, dass Ältere (60+) am häufigsten unter Einsamkeit leiden (2017: 10,8 %). Doch auch Jüngere sind betroffen: Vor allem die 30- bis 39-Jährigen (9,6 %), gefolgt von den 20- bis 29-Jährigen und den 40- bis 49-Jährigen (jeweils 9,1 %). Am wenigsten einsam fühlen sich die 50- bis 59-Jährigen. Dabei geben Frauen häufiger an, einsam zu sein, als Männer: Etwa 60 Prozent aller einsamen Personen sind Frauen. Am stärksten betroffen sind verwitwete Menschen.   
Wer allein lebt, ist nicht zwangsläufig einsam
Aber was genau ist Einsamkeit? Aus Sicht der Wissenschaft handelt es sich um das subjektive Gefühl des Alleinseins. Dabei sind Menschen, die allein leben oder nur wenige Freunde haben, nicht zwangsläufig einsam. Umgekehrt können sich stark sozial eingebundene Personen durchaus einsam fühlen. Anders ist die Sachlage bei Personen, die objektiv einsam und damit sozial isoliert sind – besonders Hochaltrige sind hiervon betroffen.   REV iComfort Starterset II App, Gateway, Funk 2 Stekdosen 0086510103 | Wir haben von unseren Kunden Lob erhalten. Niedax Bogen MTCE 54.100 F Bogen Stahl Bogen | Spielen Sie Leidenschaft, spielen Sie die Ernte, spielen Sie die Welt .
Best Practice gegen Einsamkeit im Alter
Das Problem „Einsamkeit im Alter“ ist von der Politik bereits erkannt – so unterstützt das Bundesseniorenministerium engagierte Personen, Projekte und Einrichtungen, die Menschen aus der Einsamkeit holen sollen. Mit dem Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus fördert es aktuell bundesweit rund 540 Mehrgenerationenhäuser.   
Bei dem Fachkongress „Einsamkeit im Alter vorbeugen und aktive Teilhabe an der Gesellschaft ermöglichen" im März in Berlin, wurden im Rahmen des nationalen Wettbewerbs „Einsam? Zweisam? Gemeinsam!“ erstmals die besten Initiativen gegen Einsamkeit im Alter ausgezeichnet.   

Netzwerke von Älteren für Ältere
Dazu zählt beispielsweise das „Sportpark-Mobil 50+“ in Krefeld, das regelmäßig Seniorenheime besucht und dort niedrigschwellige und spielerische Bewegungsangebote anbietet. Beim Caritas-Projekt „Wegbegleiter & Interkulturelle Öffnung“ in Frankfurt unterstützen Ehrenamtler verschiedener Nationalitäten ältere Migranten unter anderem bei Behördengängen. Der Seniorenrat in Kernen/Remstal bietet einen umfassenden Verbund von Projekten unter dem Motto „Ältere für Ältere“. Ehrenamtliche helfen beim Schriftverkehr mit Ämtern und Unternehmen, bei kleineren Reparaturen im Haushalt, bei der altersgerechten Anpassung der eigenen vier Wände und bei der Versorgung mit Fahrdiensten.  
Internationales Seminar zum Thema soziale Isolation geplant
Auch der Austausch mit anderen Ländern der EU wird forciert: So veranstaltet das Bundesseniorenministerium Ende September 2019 ein internationales Seminar zum
Thema Einsamkeit und soziale Isolation im Alter. Andere Bundesministerien sind ebenfalls tätig geworden: So fördert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft die „Integrierte ländliche Entwicklung“ mit dem Ziel, auf dem Land Orte der Begegnung zu schaffen. Beispiele sind hier die Maßnahmen „Dorfentwicklung“ und „Einrichtungen für lokale Basisdienstleistungen“.  
IW-Studie: Stärkerer Fokus auf jüngere Altersgruppen nötig
Doch dürfe der Fokus nicht nur auf den Älteren liegen, heißt es in der IW-Studie. Auch jüngere Altersgruppen sollten mehr in den Blick genommen werden. Frühere Untersuchungen hätten gezeigt, dass Erwerbstätigkeit und ein attraktives Angebot an Freizeitaktivitäten Einsamkeit verringern könnten.    
Die Autoren empfehlen, gravierende Lebensereignisse wie Trauerfälle, Renteneintritt oder Umzüge genauer in ihrer Auswirkung  zu untersuchen. „Daraus könnten gezielte Maßnahmen abgeleitet werden, um Personen, die bestimmte Übergänge erleben oder in Zukunft erleben werden, präventiv zu unterstützen.“   
Frühzeitig gegen Einsamkeit immunisieren
Das gilt auch schon für Teenager: Bei 11- bis 17-Jährigen fühlten sich laut einer Langzeitstudie des Robert Koch-Instituts immerhin 4,2 Prozent oft oder immer einsam. Dabei könnten schon Kinder und Jugendliche frühzeitig gegen spätere Einsamkeitsphasen immunisiert werden, so der Leiter der Psychiatrischen Universitätsklinik Ulm, Manfred Spitzer, in einem Interview mit dem Deutschlandradio Kultur. „Wenn man einem Kind eine Sportart mitgibt, weil es eben im Fußball- oder im Basketballverein war, ein Musikinstrument beigebracht hat, vielleicht sogar noch eine zweite Fremdsprache, in der es sich auch gut unterhalten kann, dann hat es Kompetenzen, Fähigkeiten, die hat es sein Leben lang, und die werden letztlich dafür sorgen, dass es mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit im Alter einsam ist als jemand, der diese Fähigkeiten nicht hat.“  
Anja Katrin Orth / Theresa Eyerund, Einsamkeit in Deutschland: Aktuell keine Zunahme, IW-Kurzbericht Schneider Motorschutzschalter GV2ME14 6,0 - 10,0A | Verschiedene Waren Gira KNX Tastsensor 2 mit Contr.4fach, 2044 112 reinweiss NEU | Um Zuerst Unter ähnlichen Produkten Rang .

In Deutschland gibt es zu viele Krankenhäuser.

Eine starke Verringerung der Klinikanzahl von aktuell knapp 1.400 auf deutlich unter 600 Häuser, würde die Qualität der Versorgung für Patienten verbessern und bestehende Engpässe bei Ärzten und Pflegepersonal mildern.
Eine Reduzierung der Klinikanzahl würde zu einer besseren medizinischen Versorgung der Patienten in Deutschland führen. In unserer neuen Studie weisen führende Krankenhausexperten darauf hin, dass viele Krankenhäuser in der Bundesrepublik Deutschland zu klein sind und oftmals nicht über die nötige Ausstattung und Erfahrung verfügen, um lebensbedrohliche Notfälle wie einen Herzinfarkt oder Schlaganfall angemessen zu behandeln. Viele Komplikationen und Todesfälle ließen sich durch eine Konzentration auf deutlich unter 600 statt heute knapp 1.400 Kliniken vermeiden. Ebenso gingen damit eine bessere Ausstattung, eine höhere Spezialisierung sowie eine bessere Betreuung durch Fachärzte und Pflegekräfte einher.  
Das Berliner Institut für Gesundheits- und Sozialforschung (IGES) ist in unserem Auftrag der Frage nachgegangen, wie eine Versorgung durch Kliniken aussähe, die
sich nicht in erster Linie an einer schnellen Erreichbarkeit, sondern an Qualitätskriterien orientiert. Dazu gehören beispielsweise eine gesicherte Notfallversorgung, eine Facharztbereitschaft rund um die Uhr, ausreichend Erfahrung und Routine des medizinischen Personals sowie eine angemessene technische Ausstattung.
Patientensicherheit im Fokus
Eine primäre Orientierung an Fahrzeiten ginge dagegen in die falsche Richtung. "Wenn ein Schlaganfallpatient die nächstgelegene Klinik nach 30 Minuten erreicht, dort aber keinen entsprechend qualifizierten Arzt und nicht die medizinisch notwendige Fachabteilung vorfindet, wäre er sicher lieber ein paar Minuten länger zu einer gut ausgestatteten Klinik gefahren worden", so Mohn weiter.   
Für die Studie haben die führenden deutschen Krankenhausexperten in einem ersten Schritt ein Zielbild für Deutschland entwickelt, das sich an den benannten Qualitätskriterien orientiert. Im Anschluss berechnete das IGES in einer Simulation erstmals, wie sich eine verpflichtende Einhaltung dieser Vorgaben auf die Kliniklandschaft einer ganzen Region auswirken würde. Die Wahl fiel dabei auf den Großraum Köln/Leverkusen, der sowohl von städtischen als auch ländlichen Gebieten geprägt ist.
14 statt 38 Krankenhäuser - Modellregion Köln/Leverkusen
Wie die Simulation zeigt, könnte die Region mit 14 statt den aktuell 38 Akutkrankenhäusern eine bessere Versorgung bieten, ohne dass die Patienten im Durchschnitt viel längere Fahrzeiten in Kauf nehmen müssten. Die Bündelung von medizinischem Personal und Gerät würde zu einer höheren Versorgungsqualität in den verbleibenden Häusern beitragen, vor allem in der Notfallversorgung und bei planbaren Operationen. Nur diese Kliniken in der Region verfügen überhaupt über die technische Ausstattung, um Herzinfarktpatienten angemessen zu behandeln.  
"Das Ergebnis, dass in der betrachteten Region eine Reduzierung auf weniger als die Hälfte der Kliniken zu einer Verbesserung der Versorgung führen würde, klingt zunächst drastisch", sagt der internationale Krankenhausexperte Uwe Preusker. An vielen Stellen lägen der Berechnung jedoch eher zurückhaltende Annahmen zugrunde, so zum Beispiel bei der medizinisch erforderlichen Leistungsmenge oder der Verweildauer im Krankenhaus. "Beide liegen in vergleichbaren Ländern deutlich niedriger", erklärt Preusker. Wenn man sich am internationalen Standard orientieren würde, müsste man einen deutlich konsequenteren Umstrukturierungsprozess einleiten, so der Experte.
Blick ins Ausland zeigt Potenzial für eine Verringerung
Tatsächlich zeigt der Blick ins Ausland, dass es Potenzial für eine Verringerung der Klinikanzahl gibt. Deutschland weist im internationalen Vergleich im Durchschnitt mehr medizinisches Personal pro Einwohner auf als vergleichbare Länder, aber
weniger pro Patient. Diese paradoxe Situation liegt daran, dass in der Bundesrepublik viel mehr Patienten in Krankenhäusern versorgt werden als im Ausland. Wie Untersuchungen ergaben, müssten rund ein Viertel der heute in deutschen Kliniken behandelten Fälle nicht stationär versorgt werden.  
Zwar ist die konkrete Ausgestaltung der umliegenden ambulanten Strukturen noch offen, trotzdem belegen die Erkenntnisse der Studie, dass es zur Konzentration im Kliniksektor keine Alternative gibt. Zum einen kann eine Qualitätssteigerung nur gelingen, wenn sowohl die Patienten als auch die medizinischen und pflegerischen Fachkräfte in größeren, spezialisierten Kliniken mit mehr Fällen zusammengeführt werden. Auf der anderen Seite wird gut ausgebildetes Personal auch in Zukunft knapp sein. Nur durch die Bündelung könnten Krankenhäuser der Regelversorgung in allen zentralen Abteilungen jederzeit die entsprechende fachärztliche und pflegerische Kompetenz vorhalten.  40 Prozent der Kliniken operieren, ohne die Mindestmengen einzuhalten  
OP ohne Routine: Viele Krankenhäuser halten die gesetzlich vorgegebenen Mindestmengen für komplexe Operationen nicht ein. Wie eine Analyse des Science Media Centers und der Weissen Liste zeigt, erreichten 40 Prozent der deutschen Kliniken, die solche Eingriffe durchführen, eine oder mehrere der verbindlichen Fallzahlen im Jahr 2017 nicht. Dadurch ergeben sich für die Patienten unnötige Risiken.
Damit schwierige Operationen nur noch in Kliniken mit einem Mindestmaß an Erfahrung stattfinden, wurden seit 2004 Mindestmengen für sieben planbare Eingriffe festgelegt. Ziel der Regelung war es, die Qualität der stationären Behandlungen zu verbessern. Denn es ist belegt, dass es in Krankenhäusern mit höheren Fallzahlen seltener zu Komplikationen und Todesfällen kommt.  
Doch wie die aktuelle Analyse des Science Media Centers (SMC) und unseres Projekts Weisse Liste verdeutlicht, hat die geltende Mindestmengen-Regelung auch 15 Jahre nach ihrer Einführung kaum Wirkung in der Versorgung: 458 von 1.152 Kliniken (39,7 Prozent) führten 2017 komplexe Eingriffe durch, obwohl sie die vorgegebenen Fallzahlen unterschreiten. Das entspricht bundesweit rund 4.300 Operationen.  
Unterschiede nach Bundesländern und Art der Operation
Beim Blick auf die einzelnen Bundesländer sind erhebliche Unterschiede sichtbar. Während in Mecklenburg-Vorpommern 29,2 Prozent und in Baden-Württemberg 30,7 Prozent der Kliniken eine oder mehrere der Mindestfallzahlen nicht erreichen, sind es in Brandenburg 56,7 Prozent und in Bremen sogar 62,5 Prozent.  
Auch je nach Art des Eingriffs finden sich deutliche Unterschiede. Bei Bauchspeicheldrüsen-OPs liegen 34 Prozent und bei Speiseröhren-OPs sogar 52,6
Prozent der Häuser unter den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestmengen. Dazu unser Vorstandsmitglied Brigitte Mohn:   
Kliniken liefern unvollständige Qualitätsberichte
In der Datenanalyse kam auch ans Licht, dass ein Viertel der Kliniken, die Mindestmengen-Eingriffe durchführen, 2017 unvollständige Qualitätsberichte abgaben. Die Kliniken äußerten sich nicht dazu, ob sie die Mindestmengen erfüllt haben. Den Recherchen zufolge erreichte ein Großteil dieser Kliniken die gesetzlichen Vorgaben nicht. So hielten nur sechs von 112 Kliniken, die keine Angaben zur Einhaltung der Mindestmengen bei Speiseröhren-OPs machten, die vorgegebenen Fallzahlen ein. Bislang wird die fehlerhafte Dokumentation in den Qualitätsberichten auch nicht sanktioniert.  
Roland Rischer, Geschäftsführer der Weissen Liste: "Patienten sollten grundsätzlich auf eine überdurchschnittlich hohe Fallzahl beim Krankenhaus der Wahl achten - so können sie problematische Kliniken umschiffen."   
Mindestmengen-Regelungen müssen durchgesetzt werden
Damit die Busch-Jaeger Universaldimmaktor 4x315 - 1x1260W VA 6197 13-101 | Online Shop Europe Zumtobel Group LED-Einbauleuchte P-INFR200H 60818545 IP20 LED Leuchte LED | Sofortige Lieferung in Kraft getretene Neufassung der Mindestmengen-Regeln tats ächlich dazu führt, dass schwierige Eingriffe nur in Kliniken mit entsprechender Erfahrung erfolgen, braucht es folgende Maßnahmen:
• Der Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten, Krankenhäusern und Krankenkassen (G-BA) sollte die Qualitätsberichte und MindestmengenAngaben der Krankenhäuser auf Vollständigkeit und Plausibilität prüfen.  • Bei Nichteinhaltung von vorgegebenen Fallzahlen sollten Sanktionen erfolgen: Kliniken, die Mindestmengen nicht einhalten, dürfen von den Krankenkassen keine Vergütung für die erbrachten Eingriffe erhalten beziehungsweise dürfen die Leistung künftig nicht mehr erbringen. • Der G-BA sollte die derzeitigen Mindestmengen-Vorgaben erheblich erhöhen. In England und Finnland sind die Mindestmengen zum Teil fünf- bis zehnmal so hoch wie in Deutschland und gelten oft pro Arzt und nicht pro Klinik.  • Der G-BA sollte Mindestmengen für weitere Eingriffe festlegen, bei denen die Qualität des Behandlungsergebnisses nachweislich von der Menge der erbrachten Leistungen abhängig ist.
"Jeder, der in Deutschland operiert wird, sollte sicher und gut versorgt sein. Die Verschärfung der Mindestmengen ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu diesem Ziel", betont Brigitte Mohn. "Für eine umfassend bessere Gesundheitsversorgung brauchen wir jedoch eine tiefgreifende Veränderung: eine Krankenhauslandschaft mit erfahreneren und spezialisierteren Kliniken", so Mohn weiter. Was das für die Krankenhäuser in Deutschland und in einer Modellregion bedeutet, werden wir Mitte Juli in einer weiteren Studie veröffentlichen.  Weitere Ansprechpartnerin für die Analyse ist auf Seiten des Science Media Centers:
Meike Hemschemeier, Telefon: GUTMANN Riegeldichtung GF80 R-E2, Bundlänge 30 m, Kunststoff APTK schwarz | Deutschland München E-Mail: meike.hemschemeierSüdmetall Türbeschlag Galina II Edelstahl für Zimmertüren 32500010 | Wirtschaft 25 Inbus Zylinderkopfschrauben ISO 4762 8.8 schwarz M24x45 | Erste Klasse in seiner Klasse .

Abschied vom Sonntagsgottesdienst?
Eine aktuelle Studie zum Gottesdienstbesuch legt Gemeinden nahe, über den traditionellen Sonntagsgottesdienst ergebnisoffen nachzudenken.   Vielen fallen die Schilder kurz hinter dem Ortseingang nicht mehr auf, aber noch stehen sie da: Sie zeigen eine lilafarbene oder gelbe stilisierte Kirche – und die sonntägliche Gottesdienstzeit. Meistens steht dort 10 Uhr. Doch mit der stählernen Selbstverständlichkeit eines Verkehrsschildes könnte es in Zukunft vorbei sein. Vielleicht ist in Zukunft keine Uhrzeit mehr, sondern nur noch „Gottesdienst nach Vereinbarung“ dort zu lesen.
 
Warum besuchen Menschen einen evangelischen Gottesdienst? Danach fragte eine Studie, die von der Liturgischen Konferenz in der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Auftrag gegeben wurde. Eine Arbeitsgruppe legt nun eine erste Auswertung vor. Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat ihren Gemeinden jüngst in einer Studie empfohlen, über den Fortbestand des Sonntagsgottesdienstes offen zu diskutieren. Für viele sei der traditionelle Sonntagsgottesdienst – so das Ergebnis der Studie – nicht (mehr) attraktiv. „Angesichts schwindender personeller und finanzieller Ressourcen, vor allem aber mit Blick auf die geringe Reichweite sollte vielerorts engagierter und ergebnisoffener über seinen Fortbestand diskutiert werden“, heißt es in der Untersuchung „Faktoren des Kirchgangs“ der Liturgischen Konferenz der EKD.
Sonntagsgottesdienst: „Wann wird es wieder so, wie es noch nie war“ TEKNOVA Riemenscheibe 78M | Outlet Online Store 4500 X Fixmart Spanplattenschrauben Senkkopf 4.5x45 PZ-2 Stahl gehärtet gelbverz | Angemessener Preis BEKA Dimmer BK63 für Glühlampen, elektronische Trafos, HV-Halogen 20-325W VA | Guter weltweiter Ruf
Auch Thies Gundlach, Vizepräsident des Kirchenamtes der EKD und Leiter der Hauptabteilung II „Kirchliche Handlungsfelder und Bildung“, findet es in Ordnung, den Sonntagsgottesdienst hier und dort in Frage zu stellen. „Die Rede vom Verlust des Sonntagsgottesdienst funktioniert immer auch ein wenig nach dem Motto ‚Wann wird es wieder so, wie es noch nie war‘. Denn der Sonntagmorgengottesdienst hat seit Jahren schon nicht mehr seine klassische Funktion als ‚Mitte der Gemeinde‘“, sagt Gundlach.
Etwa 734.000 Menschen besuchen nach Angaben der EKD im Schnitt in Deutschland jeden Sonntag einen evangelischen Gottesdienst. Das entspricht etwa drei Prozent der Evangelischen. Diese Quote hält sich seit Jahrzehnten auf diesem Niveau. Der Sonntagsgottesdienst war also schon immer nur für eine Minderheit der evangelischen Christen interessant. Dennoch ist er für das negative Image des Gottesdienstes ausschlaggebend.
Sonntags lädt Glockengeläut zum gemeinsamen Gottesdienst in die Kirche. Diese Zusammenkunft ist das zentrale Ereignis im Gemeindeleben. Hier kommen alle zusammen um zu singen, zu beten, die Predigt zu hören und das Abendmahl zu
feiern. Gottesdienste sind für alle Menschen offen. Auch wer nicht getauft ist, kein Kirchenmitglied ist oder lange nicht mehr in der Kirche war, ist herzlich willkommen.
Bedeutung anlassbezogener Gottesdienste wächst
Die Studienautoren um die Göttinger Theologin Julia Koll haben herausgefunden, dass der Sonntagsgottesdienst vor allem ein Zielgruppengottesdienst für ehrenamtliche Mitarbeiter und hochverbundene Kirchenmitglieder ist. Thies Gundlach nennt ihn „eine intensive Identitätsvergewisserung“.
Daher sei es aber auch keine Selbstaufgabe, wenn diese Vergewisserung des Glaubens nicht an jedem Sonntag an jedem Ort stattfindet, sagt Gundlach. Jede Gemeinde könne und müsse daher „in theologisch begründeter Freiheit“ selbst entscheiden, wie viel Kapazität sie für einen regelmäßigen Sonntagsgottesdienst aufwendet und wie viel für andere Gottesdienste. Natürlich geht es nicht darum, den Gottesdienst aufzugeben. Stattdessen wächst die Bedeutung anlassbezogener und zielgruppenspezifischer Gottesdienste, um mehr Menschen zu erreichen.
„Sonntags um zehn müssen die Glocken läuten“ Fischer Nagelanker FNA II 6x25 OE | Preisreduktion Somfy Funkhandsender Telis 16 RTS - Pure Weiß | Öffnen Sie das Interesse und die Innovation Ihres Kindes, aber auch die Unschuld von Kindern, kindlich, glücklich m H07V-K 6mm² PVC Aderleitung Verdrahtungsleitung flexibel versch.Farben | Zahlreiche In Vielfalt
Für den Bonner Theologen Michael Meyer-Blanck, der zwar als Vorsitzender der Liturgischen Konferenz an der Entstehung der Studie beteiligt war, sie aber nicht mitverfasst hat, wäre es fatal, beim Sonntagsgottesdienst ein Rückzugsgefecht anzutreten. Er sei so etwas wie der performative Kirchturm, die „Repräsentanz des Evangeliums in der Gesellschaft“, sagt er. „Sonntags um zehn müssen die Glocken läuten, auch wenn ich gerade gemütlich beim Frühstück mein Ei aufschlage und nicht zum Gottesdienst gehe“, sagt er. Außerdem müsse es den agendarischen Gottesdienst für die in der Kirche engagierten Leute weiterhin geben. Sie seien nach wie vor eine Kernzielgruppe. „Wir müssen den Sonntagsgottesdienst so stark wie möglich machen und auch die Hochverbundenen in der Kirche stärken. Sie wirken als Multiplikatoren“, sagt Meyer-Blanck.
Auch der Münsteraner Religionssoziologe Detlef Pollack hält ein Abrücken von der unverwechselbaren Gottesdienstzeit am Sonntagmorgen für gefährlich. Schließlich sei der Sonntag der heilige Tag. Aus der Religionsgeschichte wisse man außerdem um die Bedeutung von religiösen Routinen und Gewohnheiten. Wer einen Gottesdienst besuchen will, müsse sich auf Ort und Zeit verlassen können.
Pollack regt an, die Gottesdienste attraktiver zu machen. Regelmäßig geben Kirchenmitglieder in Umfragen an, in den Gottesdienst zu gehen, obwohl sie dort nicht auftauchen. Das weist nach Pollacks Auffassung auf ein Mobilisierungspotenzial hin. „Wir müssen es den Menschen leichter machen, in einen Gottesdienst zu gehen“, sagt Pollack. Etwa indem man die Gottesdienste kürzer mache. Wichtig sei auch, die Gottesdienste so professionell wie möglich zu gestalten, was Predigt und Musik angeht. „Gottesdienste sind eine sehr komplexe Angelegenheit.“
Franziska Hein (epd)
 
Religiöse Toleranz weit verbreitet – aber der Islam wird nicht einbezogen  
Anlässlich des 70-jährigen Geburtstags des Grundgesetzes nimmt unser Religionsmonitor das Verhältnis von Religion und politischer Kultur in den Blick. Demokratische Grundprinzipien und Werte genießen unter Angehörigen der verschiedenen Religionen breite Zustimmung – auch religiöse Toleranz wird von einer Mehrheit anerkannt. Allerdings werden dabei nicht alle Religionen gleichermaßen einbezogen.
In Deutschland sind die Angehörigen der verschiedenen Religionen mehrheitlich davon überzeugt, dass die Demokratie eine gute Regierungsform ist. Das ist ein Ergebnis der Studie "Weltanschauliche Vielfalt und Demokratie", die auf unserem Religionsmonitor 2017 und einer Nacherhebung 2019 basiert. Demnach sprechen sich 89 Prozent der deutschen Bevölkerung für die Demokratie aus. Unter den Christen liegt der Anteil bei 93 Prozent der Befragten, unter Muslimen bei 91 Prozent und unter Konfessionslosen bei 83 Prozent. Auch der Schutz von Minderheiteninteressen als ein Grundprinzip der liberalen Demokratie wird von rund 80 Prozent der Bürger positiv bewertet.  
Bei der Anerkennung religiöser Vielfalt gibt es allerdings noch Nachholbedarf: Grundsätzlich sind 87 Prozent der Befragten laut Studie offen gegenüber anderen Weltanschauungen. Etwa 70 Prozent sprechen anderen Religionen auch einen Wahrheitsgehalt zu und sind somit als religiös tolerant anzusehen. Doch nur knapp jeder Zweite in Deutschland meint, dass religiöse Pluralität die Gesellschaft bereichert. Mit Blick auf den Islam sinkt dieser Anteil noch einmal: Nur ein Drittel der Bevölkerung betrachtet den Islam als Bereicherung. Christentum, Judentum, Hinduismus und Buddhismus werden hingegen von einer Mehrheit als bereichernd empfunden.  
Insgesamt empfindet rund die Hälfte der Befragten den Islam als Bedrohung. In Ostdeutschland ist dieser Anteil mit 57 Prozent noch höher als in Westdeutschland (50 Prozent). Diese im Frühjahr 2019 erhobenen Daten unterscheiden sich kaum von den Ergebnissen der vorangegangenen Befragungen des Religionsmonitors aus den Jahren 2017, 2015 und 2013. "Offenbar sehen viele Menschen den Islam derzeit weniger als Religion, sondern vor allem als politische Ideologie an und nehmen ihn deswegen von der religiösen Toleranz aus", erklärt unsere Religions-Expertin Yasemin El-Menouar. Hierzu haben aus ihrer Sicht auch die gesellschaftlichen Debatten und Medienberichte der vergangenen Jahre beigetragen, die den Islam häufig in einen negativen und kritischen Zusammenhang rückten.  

 Rund die Hälfte der Deutschen nimmt den Islam als bedrohlich wahr. In Ostdeutschland ist diese Empfindung stärker ausgeprägt als in Westdeutschland. Sie können diese Grafik unten in der Infobox herunterladen.  
Skepsis gegenüber dem Islam bedeutet noch keine Islamfeindlichkeit
Wir haben genauer untersucht, wie sich der Bevölkerungsanteil derer zusammensetzt, die den Islam als Bedrohung ansehen. Das Ergebnis: Es ist wichtig, hier zu differenzieren. "Zwar zeigt unsere Studie eine recht weit verbreitete Islamskepsis, aber die ist nicht unbedingt mit Islamfeindlichkeit gleichzusetzen", sagt El-Menouar. "Viele Menschen äußern mit Blick auf den Islam Vorbehalte, leiten daraus aber keine politischen Forderungen oder antidemokratische Sichtweisen ab." Nur eine Minderheit der Bürger zeige eine deutlich islamfeindliche Sicht und fordere etwa, die Zuwanderung von Muslimen zu unterbinden.  
Der Anteil von Menschen mit einer islamfeindlichen Einstellung ist im Verlauf der vergangenen Jahre laut Religionsmonitor insgesamt gesunken: Betrug er 2017 in Deutschland noch 20 Prozent, liegt er 2019 bei nur noch 13 Prozent. Die Analysen zeigen außerdem, dass Personen mit eindeutig islamfeindlichen Positionen häufig nicht nur Muslime, sondern auch andere Minderheiten ablehnen und ein insgesamt gegen Vielfalt gerichtetes Weltbild vertreten.   
Ablehnung von Vielfalt schadet der Demokratie
Weitere Ergebnisse des Religionsmonitors: Die Zustimmung zur Demokratie als gute Regierungsform sinkt unter Personen mit einer klar islamfeindlichen Haltung auf einen Anteil von 68 Prozent – und liegt damit mehr als 20 Prozentpunkte niedriger als in der Gesamtbevölkerung. Ähnlich sieht es beim Schutz von
Minderheiteninteressen aus: Auch dieses demokratische Prinzip findet nur bei zwei Dritteln derer Zustimmung, die sich gegen die Zuwanderung von Muslimen aussprechen.  
Selbst wenn eindeutig islamfeindliche Einstellungen nur von einer Minderheit vertreten werden und sogar etwas abgenommen haben, gibt die weit verbreitete Islamskepsis Anlass zur Sorge. Denn: "Bestehende Vorbehalte bieten rechtspopulistischen Gruppierungen und Parteien Anknüpfungspunkte – Sorgen und Ängste können instrumentalisiert werden und aus einer Skepsis Ablehnung machen", sagt Religions-Expertin El-Menouar.  
Basis für gelingendes Zusammenleben: Persönliche Kontakte zwischen Religionen  
Eine wichtige Erkenntnis des Religionsmonitors lautet, dass Menschen, die regelmäßig Kontakt zu Angehörigen anderer Religionen haben, religiöse Vielfalt und den Islam seltener als Bedrohung empfinden. In dieser Gruppe betrachten 46 Prozent den Islam sogar als eine Bereicherung. Unter den Personen, die kaum persönlichen Kontakt zu anderen Religionen haben, sehen dagegen 64 Prozent im Islam eine Bedrohung. Yasemin El-Menouar betont:
Genau an diesem Punkt könnten Praxisprojekte ansetzen und den Austausch und die persönliche Begegnung gezielt fördern, so El-Menouar weiter: "So können gegenseitige Vorurteile abgebaut, Vertrauen gestärkt und ein gelingendes Miteinander gestaltet werden. Hier sind besonders die Kommunen gefordert, Räume für Begegnung und Austausch zu schaffen."  
Beispielsweise ließe sich bereits in Kita und Schule ansetzen, um Kinder – unabhängig von konfessionellen Grenzen – über Religion und religiöse Vielfalt zu unterrichten. Auf diese Weise könnten sich Kinder über Gemeinsamkeiten und Unterschiede ihrer verschiedenen religiösen Prägungen austauschen und voneinander lernen. "Unsere Befragungen zeigen, wie viele Werte geteilt werden, wie zum Beispiel demokratische Grundwerte und der Wunsch nach einem toleranten Miteinander. Genau dies ist eine wichtige Basis, um sich über Religionsgrenzen hinweg auszutauschen", sagt die Religions-Expertin El-Menouar.   
Aus Bertelsmann newsletter

Soziale Innovationen und wirtschaftlicher Erfolg – ein Widerspruch?
Viele große Erfindungen teilen das Schicksal, dass anfangs niemand an sie glaubt. Legendär der Ausspruch von IBM-Boss Thomas Watson im Jahr 1943: „Es gibt vielleicht einen Markt für vier, fünf Computer auf der ganzen Welt.“ Manchmal bemüht sich auch die Konkurrenz, eine geniale Idee kaputt zu reden. „Das iPhone hat keine Chance, auf dem Markt zu bestehen“, befand in diesem Sinne MicrosoftChef Steve Ballmer 2007. Und tatsächlich: Innovative Ideen sind kein Selbstläufer, mögen sie auch noch so gut sein. Das gilt auch für den sozialen Bereich. Bei Projekten der gesundheitlichen Versorgung, des ländlichen Strukturwandels oder
nachhaltigen Konsums ist gut gemeint nicht gleich erfolgreich. Eine europaweite Studie beschäftigt sich daher mit einem spannenden Thema: Wie führt man soziale Innovationen zum Geschäftserfolg?  
Erfolgsfaktoren ausgewählter sozialer Projekte
Die Studie „Neue Technologien und soziale Innovationen“ wurde vom SteinbeisEuropa-Zentrum zusammen mit dem Centrum für soziale Inventionen und Innovationen der Universität Heidelberg erstellt. Sie untersucht Entwicklungsfaktoren sozialer Projektideen von hoher technologischer und wirtschaftlicher Relevanz. Aus anfänglich 100 ausgewählten Projekten wurden 19 näher unter die Lupe genommen und fünf davon als detaillierte Fallstudien dargestellt.  
Fallbeispiele zeigen: Mut zur Innovation zahlt sich aus  
Die in den Fallbeispielen beschriebenen Firmen haben unterschiedliche Organisationsformen – vom Start-up über den Verein bis zum Großunternehmen –, sind zum Teil im europäischen Ausland angesiedelt und arbeiten in unterschiedlichen Branchen.   
• Arbeit für Menschen mit Behinderung (AfB): Unternehmenszweck ist die Wiederaufbereitung von IT-Hardware sowie zertifizierte Datenlöschung. 50 Prozent der Belegschaft sind Mitarbeiter mit Behinderungen. Die Marktnachfrage ist hoch und ermöglicht die Schaffung qualifizierter Arbeitsplätze bei günstiger Kostenkalkulation. Das 2004 in Ettlingen bei Karlsruhe gegründete Unternehmen beschäftigt heute europaweit 250 Mitarbeiter. • Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall (BESH): Der genossenschaftlich geführte Verein wurde 1988 von neun Bauern in der Region Hohenlohe gegründet, um Produktion und Vertrieb landwirtschaftlicher Erzeugnisse gemeinsam in die Hand zu nehmen. Heute zählt er 1.450 Mitgliedsbetriebe und ist führender Erzeuger und Direktvermarkter von Bio-Fleisch in Baden-Württemberg. Ein Online-Shop, ein Kommunikations- und Marketingcenter sowie eine Forschungs- und Entwicklungsabteilung stehen für ein effektiv strukturiertes, zukunftsgerichtetes Unternehmen.  • CitizenLab: Diese Online-Plattform ist für Kommunen konzipiert, die auf Bürgerbeteiligung und regen Ideen- und Meinungsaustausch setzen. Mit dem Erwerb der Lizenz bekommt die Kommune einen Projektmanager zur Implementierung des Systems an die Seite gestellt, die Bürger schalten sich per App zu. Das Unternehmen ist in Belgien, Dänemark, in den Niederlanden und in naher Zukunft in Frankreich aktiv.  • DB Medibus: Das Projekt der DB Regio AG besteht in bisher vier zu mobilen Arztpraxen umgerüsteten Linienbussen. Diese sind insbesondere für die medizinische Versorgung im ländlichen Raum konzipiert, ein Fahrzeug fand auch bereits Verwendung als Impfmobil der Berliner Charité. Ein Videokonferenzsystem ermöglicht die Zuschaltung von Dolmetschern sowie Haus- und Fachärzten.  • Walk With Path Ltd.: Die Firma in London geht auf Erfahrungen der Gründerin mit der Parkinson-Erkrankung ihres Vaters zurück. Sie stellt einen Schuhaufsatz („Path Finder“) mit integriertem Laser und
Beschleunigungsmesser her, dessen visuelle Impulse das Laufen erleichtern. Weiterhin ist eine Sohle mit Vibrationsfeedback in Entwicklung, womit Stürze verhindert werden sollen.  
Welche Faktoren den Erfolg fördern
Die Autoren entdeckten bei ihrer Unternehmensanalyse fünf Themenfelder, die von hoher Bedeutung für den Erfolg sozialer Innovationen sind: neue Technologien, Kommunikation, Kooperation, Geschäftsmodell bzw. Markt und Finanzierung. Daraus leiten sie folgende Handlungsempfehlungen an Sozialunternehmer ab:  
• Kooperation von Akteuren aus verschiedenen Bereichen suchen, damit komplementäre Ressourcen nutzbringend zusammengeführt werden.  • Schon zu Projektbeginn vorsorglich auch die Finanzierung für Weiterentwicklung und Wachstum einkalkulieren. Universitäten können kompetente Unterstützung bei der Beantragung von Fördergeldern bieten. Da soziale Innovationen nicht ausschließlich auf finanzielle Rendite ausgerichtet sind, bedürfen sie oft intensiver Überzeugungsarbeit und spezieller Finanzquellen (z. B. Crowdfunding).  • Förderung der bisweilen sperrigen Zusammenarbeit von wirtschaftlich und sozial ausgerichteten Akteuren. Hierbei kommt dem Nachweis des gleichwertigen Beitrags beider Bereiche für den gemeinsamen Erfolg große Bedeutung zu.  • Sensibilisierung der Öffentlichkeit für das Projektanliegen und dessen thematischen Hintergrund. Hierzu bedarf es von Anfang an der professionellen Kommunikation. • Bei der Kundenakquise der öffentlichen Hand besondere Aufmerksamkeit zuwenden: Wenn Sozialunternehmen mit ihren Dienstleistungen und Produkten staatliche Sozialleistungen einsparen helfen, sind sie als Lieferanten attraktiv.  
Fazit: Soziale Innovationen schaffen Rendite
Die Studie versteht sich als Plädoyer für gute Erfolgschancen sozialer Unternehmen, auch und vor allem bei Geschäftsideen von hoher wirtschaftlicher und technologischer Relevanz. Soziale Innovationen werden angesichts des raschen Wandels an Bedeutung gewinnen, sind die Forscher sicher; technische Neuerungen, die ihr komplexes soziokulturelles Umfeld unberücksichtigt lassen, haben es hingegen eher schwer. Wichtig sei, sich vom oft behaupteten Widerspruch zwischen sozialem Auftrag und Wirtschaftlichkeit zu verabschieden, meinen die Autoren: „Es ist höchste Zeit, diese Dichotomie aufzuheben, denn diese beiden Ziele stehen nicht in Konkurrenz zueinander, ganz im Gegenteil: Soziale Innovationen können durch wirtschaftlichen Erfolg ihre sozialen Ziele noch besser erreichen.“   
Aus BFS 7/19
 
 Buchempfehlung  
Eva Schulte-Austum: Vertrauen kann jeder. Das Rezeptbuch für ein erfülltes Leben
Knaur, München 2019, 320 Seiten, 16,99 Euro.  
Warum sind die Deutschen misstrauischer als die Schweizer, Norweger oder Niederländer? Für Eva Schulte-Austum (33) aus Münster ist Vertrauen eine Fähigkeit, die sich erlernen und wie ein Muskel trainieren lässt. Vertrauen folgt klaren Vorgaben und Zutaten, nach denen man – wie in einem Rezept – üben kann. Um das Phänomen des Vertrauens in verschiedenen Kulturen und Ländern zu erforschen, ging die Wirtschaftspsychologin ein Jahr auf Weltreise. Sie flog in die USA, nach Vietnam, nach Schweden, interviewte mehr als 350 Menschen. Sie sprach mit renommierten Vertrauensforschern, Experten aus Politik, Wirtschaft oder Medien und mit ganz normalen Menschen. Immer wieder stellte Eva Schulte-Austum die gleiche Frage: Wie entsteht Vertrauen und was bedeutet es für die Menschen? Sie schrieb ein „Rezeptbuch für ein erfülltes Leben“ und fasste ihre Erkenntnisse so zusammen: „Vertrauen kann jeder“.  
„Mit der Fähigkeit zu vertrauen, werden wir geboren“
„Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“, „Vertrauen braucht Zeit“, „Vertrauen muss man sich verdienen“. Diese Sprüche gehören für Eva Schulte-Austum längst in das Reich der Mythen. Vertrauen lässt sich weder einfordern noch verordnen. Die Wirtschaftspsychologin reiste durch neun Länder und suchte nach weltweit bewährten Vertrauenskonzepten. Vietnam, Kanada, die USA, oder Norwegen gelten als Länder mit hohem Vertrauensniveau. Deutschland gilt statistisch eher als ein misstrauisches Land. Sie sprach mit ganz „normalen“ Frauen und Männern auf der Straße, in der U-Bahn, im Café, im Flugzeug, in einem Ruderboot auf dem Mekong. Ausgewählt hat die Autorin ihre Reiseziele nach einer „zeitstabilen, unabhängigen Metastudie“, die die Ergebnisse der größten internationalen Vertrauensstudien der vergangenen Jahre ausgewertet hat. Das spanische Unternehmen ASEP in Madrid sammelt, kategorisiert und gewichtet die relevanten Daten und erstellt ein Ranking für 117 Länder weltweit.   
„Wir alle sind soziale Wesen und brauchen Beziehungen, um glücklich zu sein. Dafür wiederum braucht es Vertrauen. Mit dieser Fähigkeit werden wir auch geboren“, sagt Eva Schulte-Austum im Gespräch mit unserer Autorin. „aber im Laufe des Lebens leidet diese Fähigkeit, weil wir immer wieder mal nicht respektiert oder nicht gesehen fühlen, belogen und enttäuscht werden.“  
Deutschland zählt zu den eher misstrauischen Ländern
Wie man zwischenmenschliches Vertrauen misst, ist weitgehend gleich; nahezu jede große Studie stellt laut Eva Schulte-Austum die gleiche Frage: „Glauben Sie, dass man Menschen im Allgemeinen vertrauen kann?“ In Norwegen, dem vertrauensstärksten Land der Welt, antworten 74 Prozent der Einwohner mit „Ja“. In Schweden liegen die Umfragewerte über Jahre konstant bei 60 Prozent, in der Schweiz stabil über 50 Prozent. In diesen Ländern vertrauen die Bewohner ihren
Mitmenschen eher, als dass sie ihnen misstrauen. Deutschland zählt statistisch betrachtet auf Platz 20 zu den eher misstrauischen Ländern. Weniger als die Hälfte der Deutschen vertraut der Studie zufolge ihren Mitmenschen. Das Ende der Rangliste aus 117 Ländern bilden seit Jahren Trinidad und Tobago sowie die Türkei mit stabilen Werten unter 5 Prozent.  
Erster Schritt: Der eigenen Idee vertrauen
Ob sie glücklich sei, wurde Eva Schulte-Austum im Sommer 2016 gefragt. Als sie spürte, es fehlt etwas Entscheidendes in ihrem Leben, beschloss die Autorin, sich neu zu orientieren. Ermutigt von ihrer mittlerweile verstorbenen Mutter tauschte die Personalexpertin ihren sicheren Job samt Führungsposition ein gegen das Abenteuer, Vertrauen international zu erforschen. Sie vertraute ihrer eigenen Idee, gründete das World Trust Project und investierte in ihr Herzensthema, wie die Expertin es nennt: „Wir werden zwar mit der Fähigkeit zu vertrauen als einer Art sozialer Grammatik geboren, lernen aber erst im Lauf des Lebens damit umzugehen, ebenso wie mit Empathie oder Hilfsbereitschaft.“ Politische Misstrauensvoten belegen: Vertrauen ist weltweit schon lange nicht mehr selbstverständlich. Selbst das Gottvertrauen ist nach den unzähligen, eher zögerlich aufgeklärten Skandalen in der Katholischen Kirche zurückgegangen.   
Ausgelöst wurde bei Eva Schulte-Austums Wunsch, mehr über Vertrauen zu wissen, weil ihr ureigenes Vertrauen als 13-jährige heftig missbraucht wurde. „Ich verlor alles Vertrauen und brach zusammen. Mit 15 Jahren beschloss ich: Wenn ich wieder glücklich bin, schreibe ich ein Mutmach-Buch über Vertrauen.“ Als junges Mädchen gab es keinen, dem sie sich anvertrauen wollte. „Meine Eltern oder Freunde wären da gewesen, aber ich hatte kein Vertrauen, mich ihnen anzuvertrauen.“ Sie sparte für ihren Jungmädchentraum, lebte – trotz gutem Einkommen – in Wohngemeinschaften, machte preiswerten Urlaub als Backpackerin.   
Aus Zutrauen kann Vertrauen entstehen
Im Sommer 2016 brach die Autorin mit Kamera und Aufnahmegerät auf. Erste Station: Kanada. „Durch ihre freundliche, hilfsbereite Art und ihre Offenheit machten mir die Kanadier den Start leicht.“ Als sie in einem Café in Montreal nicht bezahlen konnte, weil sie ihr Portemonnaie vergessen hatte, vertraute ihr die Bedienung, dass sie wiederkommt. „Das belegen auch alle Forschungsergebnisse. Vertrauen zu verschenken macht Sinn. Vertrauen setzt an einem sensiblen Punkt an, nämlich der Ehre.“ Diesen Vertrauensvorschuss, wie die Autorin es nennt, erlebte die Expertin auf ihrer Reise immer wieder. Tiefes Misstrauen hatte Eva Schulte-Austum dagegen in ihrem deutschen Stammcafé erlebt. Sie musste in einer ähnlichen Situation ein kostspieliges Pfand dalassen. DM-Gründer Götz Werner sagte Eva Schulte-Austum im Interview: „Er spreche lieber von Zutrauen, es grundsätzlich für möglich zu halten, dass sich jemand anständig verhält. Aus Zutrauen, das nicht enttäuscht wird, entsteht schnell Vertrauen“ (S.283).  
Konsens statt Konflikt
Vertrauen gliedert sich für die Autorin weltweit in drei Stufen. Erstens: Vertrauen in uns selbst. Zweitens: Das Vertrauen in andere, das zwischenmenschliche Vertrauen. Drittens: Das Vertrauen ins Leben. „Das hängt ganz eng zusammen, wenn wir uns
selbst nicht vertrauen können, können wir auch anderen und dem Leben nicht vertrauen. Die Vietnamesen vertrauen in den Glauben und in die Familie.“ Und was haben alle vertrauensstarken Länder gemeinsam? „Sie stellen das Gemeinsame in den Vordergrund, stehen auf Konsens anstatt auf Konflikt. Was in den USA die Freundlichkeit ist, ist in Vietnam der Respekt.“ Was genau Vertrauen eigentlich ist, darüber sind sich die Forscher uneinig. Meist wird intuitiv dem Bauchgefühl vertraut, selten rein rational vertraut. Weitgehend Einigkeit herrscht, über die vier zentrale Merkmale von Vertrauen, dazu gehört die Bereitschaft, sich verletzbar zu machen und die positive Erwartung, dass unser Gegenüber das ihm geschenkte Vertrauen nicht ausnutzt, selbst wenn er es könnte.  Walther Werke CEE-Anschlussleitung 5,0m 39600516050005 CEE-Anschlussleitung | Authentische Garantie Lichtpunkt 1W LED 3000K 60lm ws Konv IP65 Gl_tr | Professionelles Design .
„Jeder von uns trägt zwei Wölfe in sich. Der eine heißt Vertrauen, der andere Misstrauen, beide kämpfen jeden Tag auf neue miteinander“, erfuhr Eva SchulteAustum von dem Schweizer Shaolin-Mönch Shi Xing Mi. „Der Wolf, den du fütterst, ist dauerhaft ein treuer Begleiter“ (S.282).  
Vertrauen wird meist erst dann hinterfragt, wenn es brüchig geworden ist. Wenn es verletzt wurde oder verloren ging. „Dann spüren die Menschen erst, welche Kraft Vertrauen hat, wie sehr es Beziehungen bereichert und das Leben leichter macht“, so die Wirtschaftspsychologin.  
Misstrauen ist wenig hilfreich
Bei Interviews vor allem mit deutschen Gesprächspartnern fiel der Autorin auf: Der Mythos, Misstrauen bewahrt vor Enttäuschungen, ist weit verbreitet. Misstrauen schützt aber gar nicht vor Enttäuschungen und negativen Erfahrungen. Im Gegenteil. „Die Forschung zeigt, Misstrauen gegenüber anderen bewirkt genau das Gegenteil. Es fördert das befürchtete Verhalten. „Hegt man Misstrauen, ist es sehr wahrscheinlich, dass sich die Person nicht vertrauenswürdig verhält. Auch wenn wir glauben, der andere spürt es nicht. Tut er unbewusst doch.“ Zu den wichtigsten Vertrauensstiftern und Kernkompetenzen, wie die Autorin es nennt, gehören Verschwiegenheit, Respekt, Unterstützung und Neutralität.   
Tratsch und Klatsch sind Vertrauensfallen  
Die Rezepte in dem lesenswerten Ratgeber „Vertrauen kann jeder“ sind gut nachvollziehbar, aber sicher nicht von heute auf morgen umsetzbar. „In vertrauensstarken Ländern beherrschen diese Zutaten selbst die Kleinsten, schreibt die Autorin. „Es ist eine Mischung aus positiven Charaktereigenschaften und Fähigkeiten, die erlernbar und trainierbar sind. Einige wie die Fähigkeit sich einzufühlen, wie Empathie, wurden den meisten in die Wiege gelegt, andere lassen sich mit nötigem Wissen erlernen.“ Es hilft, sich beim Lesen bewusst zu machen, wie schnell sich Misstrauen einschleicht, wie wichtig es ist, Vertrauensfallen wie Tratsch und Klatsch zu meiden und dass blindes Vertrauen „leichtgläubig und naiv“ sein kann.   
Die persönliche Quintessenz von Eva Schulte-Austum lautet: „Ich bin deutlich glücklicher und gelassener geworden. Mein Vertrauen in mich, in andere und das Leben ist gestärkt. Die Reise hat mich stark, schlau und attraktiv gemacht, weil ich coole Geschichten zu erzählen habe.“   
Fazit
Vertrauen fällt nicht vom Himmel, sondern ist eine Grundeinstellung dem Leben gegenüber.   
Aus BFS 7/19

Henkel Ponal Reparatur PUR-Spachtel 177 g | Düsseldorf Online Shop Gartentor Beschlagsortiment für Einzeltor Ladenbänder Gartentorfalle gelb verz | Langfristiger Ruf Baldwin 5810.112.IDMRD Porzellanknauf Neu Attrappe Knopf | Spielzeugwelt, spielen Sie Ihre eigene Welt
Young Helping Hands: Von Kindern, die ihre Eltern pflegen
Eltern sind für ihre Kinder da, bei Julika Stich (37) war es umgekehrt. Als Siebenjährige übernahm sie die Pflege ihrer Mutter, die zu diesem Zeitpunkt bereits an fortgeschrittener Multipler Sklerose litt. Sie half ihr aus dem Bett, wechselte die Windeln, schob sie im Rollstuhl vor die Haustür. Ein Pflegedienst kam erst ins Haus, als Stich schon 17 Jahre alt war. Bis zum Tod der Mutter, 20 Jahre lang, ordnete die junge Frau ihr Leben dieser gewaltigen Verantwortung unter.   
Damit steht sie nicht alleine da. Experten wie die Pflegewissenschaftlerin Sabine Metzing von der Universität Witten/Herdecke schätzen die Zahl der jungen Pflegenden in Deutschland auf knapp eine halbe Million. Julika Stich arbeitet das Erlebte auf ihre besondere Weise auf und spricht darüber mit der TrendinfoRedaktion: Mit ihrer 2016 gegründeten Initiative „Young Helping Hands“ hilft sie Betroffenen und klärt die Öffentlichkeit über das verschwiegene Thema auf.  
Was bedeutet es, wenn junge Menschen ihre Eltern, Großeltern oder andere enge Angehörige betreuen und pflegen?
Julika Stich:Damit wird jungen Menschen, die sich in einem entscheidenden Entwicklungsprozess befinden, eine große zusätzliche Verantwortung aufgebürdet. Zu dieser Überforderung kommen oft Angst und Hilflosigkeit, schließlich möchte man gerade den eigenen Angehörigen aus Liebe helfen.  
Im Amtsdeutsch heißen sie „Kinder und Jugendliche mit Pflegeverantwortung“. Welche Betreuungs- und Pflegetätigkeiten im Familienalltag verbergen sich konkret dahinter?  
Julika Stich:Die Tätigkeiten sind je nach Krankheitsverlauf sehr vielfältig. Das Spektrum reicht von der Hilfe beim Ankleiden über das Anreichen von Essen bis zur Intimpflege. Minderjährige helfen auch bei Behördengängen, erledigen Telefonate und Gespräche. Häufig leisten sie emotionale Unterstützung, ob bei seelischen Erkrankungen oder körperlichen Beeinträchtigungen von Angehörigen. Manchmal leisten junge Menschen rund um die Uhr Betreuung.  
Im Rückblick erleben Betroffene ihre Pflegeerfahrung oft als sehr prägend. Wie gehen sie damit um?  
Julika Stich:Überforderte Minderjährige leben ihre eigenen Bedürfnisse nicht. Diese im Erwachsenenalter neu zu entdecken, ist die Herausforderung, vor der ehemals Pflegende stehen. Häufig kommt eine innere Erschöpfung hinzu, deren Ursprung Flachkopfschraube Bundschraube Linsenschraube Edelstahl A2 M3 M4 M5 ab | Verschiedene 10 Inbus Zylinderkopfschrauben ISO 4762 10.9 schwarz M27x40 | Luxus Eltako Dimmschalter Relais Stromstoßschalter Treppenlicht Automat Zeitschalter | Zuverlässige Qualität .
nicht immer klar identifiziert wird. Viele Ehemalige sind sich gar nicht bewusst, was sie geleistet haben. Das ist immer noch ein gesellschaftliches Tabuthema, das endlich aufgeklärt gehört.  
Sie wenden sich ausdrücklich auch an ehemals junge Pflegende. Mit welcher Botschaft?  
Julika Stich:Ich kann allen Ehemaligen nur Mut zu sprechen, über ihre Erfahrungen zu sprechen. Von mir selber weiß ich, dass das manchmal alles andere als bequem ist, sehr verletzend sein kann, aber häufig auch als ein sehr heilsamer Prozess erlebt wird.  
Welche Hilfe bietet Young Helping Hands?  
Julika Stich:Wir geben keine psychologische Beratung, sondern vermitteln Betroffene gemäß ihrer persönlichen Situation an Beratungsstellen. Unser Schwerpunkt liegt klar in der öffentlichen Aufklärung zur Situation junger Pflegender. Unsere Initiative bekommt viele Medien-Anfragen. Wir sind gut vernetzt mit Ansprechpartnern, die für junge Pflegende arbeiten und mit Beratungsstellen, mit denen wir uns austauschen.  Kraus & Naimer KG41B T203 01 E Lasttrennschalter absperrbar 40 A 1 x 90 ° Rot, | Vollständige Spezifikation OBO Bettermann Wandausleger AWV 31 FT Ausleger 6419550 Stahl Wandausleger | Günstige Bestellung Dehn Überspannungsschutz Blitzschutz | Günstig
Sehen Sie die Young Helping Hands als ein Beispiel dafür, dass sich in der Öffentlichkeit etwas tut?
Julika Stich:Ja, es gibt erste Beratungsstellen für junge Menschen mit Pflegeverantwortung. Weiterhin bewegt sich viel auf öffentlicher Ebene, und wir sind dankbar, dass über dieses Thema berichtet wird. Zu nennen sind auch vereinzelte Aktionen für junge Pflegende. So arbeitet in Berlin das Projekt ,,Echt Unersetzlich“, gefördert durch das Diakonische ?erk Berlin Stadtmitte e.V. Letztes Jahr fand dort ein Festival für junge Pflegende statt, dieses Jahr ein Zirkusprojekt. Auch die Wissenschaft nimmt sich mittlerweile der Lebenswelt junger Menschen mit Pflegeverantwortung und der Erfahrungen ehemals Betroffener an.  
Was sollte gegen den Missstand pflegender junger Menschen getan werden?
Julika Stich:Alles, was die öffentliche Sensibilisierung für das Thema unterstützt. Hier sind Krankenkassen und Ärzte gefordert, etwa mit der Verteilung guter InfoBroschüren, die es ja inzwischen gibt.   
Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt liegt auf politischer Ebene. Wir fordern, pflegende Minderjährige in die Pflegedebatte einzubeziehen. Dazu haben wir in einem öffentlichen Schreiben an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn Lösungen unterbreitet.  
In unserer Öffentlichkeitsarbeit spielen künstlerische Medien eine große Rolle. Wir sind sehr froh, dass sich die Hamburger Musikkabarettistin und Chansonette Turid Müller mit großem Engagement für unsere Sache einsetzt, zuletzt mit ihrem Song „Unsichtbar“. Man kann ihn auf unserer Homepage anhören. Darüber hinaus wünsche ich mir prominente Botschafter, die für unsere Initiative öffentlich werben. Ich bin sehr zuversichtlich, dass sich auf diesem Gebiet weiterhin viel bewegen wird.  
 
Weitere Informationen:  
Selbsthilfeportal von Julika Stich: Mantelleitung Leitung Kunststoffleitung Verlegekabel Kabel NYM 3x1,5 200m 2x100m | Großartig PROTEC.class Jahres-Zeitschaltuhr PDSU22GDJN 1W 1S | Fuxin Zumtobel Group LED-Feuchtraumleuchte AMP L LT 42929122 IP66 | Garantiere Qualität und Quantität


Einige kurze Infos:
Abschlussveranstaltung Projekt Demenz und Kommune Aumüller Verriegelungsantrieb OFV1 | Verschiedene Uhr, Hospitalhof Stuttgart


Demenzerkrankungen sind eine enorme Herausforderung für Kommunen und Gesellschaft. Seit Oktober 2016 unterstützt das auf drei Jahre angelegte Modellprojekt Demenz und Kommune (DeKo) der Alzheimer Gesellschaft BadenWürttemberg e.V. Kommunen dabei, dieser Herausforderung erfolgreich zu begegnen und tragfähige Perspektiven zu entwickeln: Wo liegen Entwicklungschancen, die Kommunen nutzen sollten? Was hilft konkret, um demenzaktiver zu werden? Die Abschlussveranstaltung wird die für Kommunen zentralen Themenbereiche Demenz-Netzwerke und Sensibilisierung beleuchten und erfolgreichen Projektkommunen Gelegenheit geben, über die Erfahrungen vor Ort zu berichten.  

Bundesregierung ruft "Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt" ins Leben

Das Bundeskabinett hat am 10. Juli 2019 der Gründung einer "Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt" zugestimmt. Diese soll noch in diesem Jahr errichtet werden. Kernanliegen der Stiftung ist es, Serviceangebote für die Organisation von bürgerschaftlichem Engagement und Ehrenamt bereitzustellen und ehrenamtlich Tätige bei der Digitalisierung zu unterstützen.  
14. bis 15. November 2019, Wiesbaden: „Inklusiv, vernetzt und smart – Strategien für die Wohnberatun. Wohnberatung beschäfigt sich u.a. mit Themen wie Smart Living, Digitalisierung, passende Wohnkonzepte, veränderte Informationsmöglichkeiten, präventive Umbaumaßnahmen und Einbindung von ehrenamtlichen Strukturen. Die Tagung der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungsanpassung wird sich auf der Veranstaltung mit Impulsreferaten, Foren, Fishbowls und Podiumsdiskussionen mit diesen Themen auseinandersetzen und nachhaltige Strategien dazu entwickeln.  

Pflege-Report 2019 "Mehr Personal – aber woher?" erschienen
Der Pflege-Report des Wissenschaftlichen Instituts der AOK nimmt jährlich relevante Themen der Versorgung von Pflegebedürftigen unter die Lupe. Schwerpunkt des Jahres 2019 ist die Frage „Mehr Personal – aber woher?“ 19 Fachbeiträge beleuchten Ursachen der Personalnot, zeigen Lösungswege auf und diskutieren hierbei bestehende Herausforderungen und zu erwartende Auswirkungen im
Einzelnen. Ein besonderer Fokus gilt der gesundheitlichen Versorgung in der ambulanten Pflege und im Pflegeheim. Der Report ist in Buchform erhältlich, steht aber auch als Download zur Verfügung.  
Rehau Temperaturregelstation 12096741001 Temperatur Regler 209674-001 | Deutschland Berlin 10x Drahtseilklemme Seilklemme M14 DIN1142 13AA016 Neu in OVP | Neuer Markt
Fachtagung „Altern Frauen anders als Männer? Ergebnisse des Deutschen Alterssurveys“ Edelstahl Senkkopfschrauben 965 7991 Rosatten Scheiben für Senkschrauben A2 VA | Verrückte Preis in Berlin
Wenn wir älter werden, treten Veränderungen in vielen Lebensbereichen auf. Gilt dies für Frauen und Männer gleichermaßen, oder unterscheiden sie sich im Älterwerden? Antworten auf diese Fragen liefert der Deutsche Alterssurvey, der vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert wird. An dieser Studie haben bereits über 20.000 Menschen teilgenommen; für sie liegen Informationen über einen langen Zeitraum von bereits bis zu 21 Jahren vor. Im Rahmen der Fachtagung werden die neuesten Ergebnisse des Deutschen Alterssurveys vorgestellt und diskutiert. Es zeigen sich zwischen Frauen und Männern viele Unterschiede, aber auch Ähnlichkeiten im Älterwerden. Und obwohl später geborene Jahrgänge aktiver, gesünder und zufriedener ins hohe Alter kommen, bleiben viele Geschlechterunterschiede bestehen.  
 
Das Deutsche Zentrum für Altersfragen (DZA) und die BAGSO laden zur Fachtagung 25 Sechskantschrauben DIN 931 10.9 schwarz M14x180 | Kaufen ins Tagungswerk in Berlin ein. Bitte merken Sie sich diesen Termin bereits vor. Einladung und Programm erscheinen in Kürze.  
Forschungsprojekt „Demenzsensibles Krankenhaus“  
Das Universitätsklinikum Münster nimmt mit sechs weiteren Krankenhäusern aus der Region Münsterland am Projekt „Kompass D2“ teil. Ziel ist es, in diesen Häusern einen Standard zu entwickeln, der die Versorgung von Patienten, die sich zu einer Behandlung in eine Klinik begeben müssen und gleichzeitig die „Nebendiagnose Demenz“ haben, weiter verbessert. Die Region Münster soll als Modellregion für die bundesweite Einführung eines "demenzsensiblen Krankenhauses" dienen.  
Drehzahlregler EB elektonic, TR 600W, 230V, aP, Leistungsregler, Elektromotor | Sehr gelobt und vom Publikum der Verbraucher geschätzt Merten Modul MEG3901-0106 100-230V (VE10Stk) | Sehr gute Qualität
„Pflegezeit analog zur Elternzeit“ – Positive Resonanz auf Kirchentag
Auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dortmund hat die BAGSO eine Forderung zur besseren Vereinbarkeit von Pflege und Beruf vorgestellt. Die Ford

Schutzbeschlag Betria ES0, Edelstahl matt | Züchtungen Eingeführt Werden Eine Nach Der Anderen
Sensorleuchte 77W AL Monza Garda HV ws k.Betriebsger mit Bewegungsmelder | Mangelware Rittal Bus-Gehäuse IP65 RAL7035 300x400x120 BG 1606.520 | Großhandel GU GRETSCH-UNITAS Elektroantrieb Eltral S 230 E Abschaltung elektronisch weiß 90 | Verschiedene Arten und Stile .